Erika Götz, Führungskräftebegleitung, Teamcoaching, Mediation
Erika Götz, Führungskräftebegleitung, Teamcoaching, Mediation

Über mich

Ich weiß, wie sich Montagmorgen anfühlt.

Es gibt diese wunderbaren Konzepte über Führung, Zusammenarbeit und Kommunikation.

Auf dem Papier sind sie oft bestechend logisch.

Und dann ist Montag.

Zwei Menschen haben sich missverstanden. Eine Entscheidung wartet. Im Team gibt es unterschiedliche Vorstellungen darüber, wer wofür verantwortlich ist. Die Zeit reicht ohnehin schon kaum – und jetzt soll auch noch Veränderung gestaltet werden.

Genau deshalb ist mir eines wichtig:

Was wir gemeinsam entwickeln, muss im richtigen Leben funktionieren.

Denn ich kenne Organisationen nicht nur aus Büchern und Seminarräumen. Ich habe selbst geführt, Mitarbeitende eingestellt, Teams begleitet, Entscheidungen getroffen und Verantwortung getragen.

Und ich kenne Veränderungen, die auf dem Papier hervorragend aussehen – bis sie auf den Arbeitsalltag und die Menschen treffen, die sie umsetzen sollen.

Menschen haben bekanntlich die charmante Angewohnheit, sich nicht immer an ein Konzept zu halten.

Zum Glück.

Ein roter Faden kann ziemlich viele Kurven haben.

Personalwesen. Führung. Geschäftsführung. Selbstständigkeit. Interim-Management. Coaching. Mediation.

Auf den ersten Blick ziemlich unterschiedliche Stationen.

Was sie verbindet?

Fast immer ging es um Menschen. Um Verantwortung. Um Entscheidungen. Um Veränderungen und um die Frage, wie Zusammenarbeit gelingen kann, wenn Interessen, Persönlichkeiten und Anforderungen aufeinandertreffen.

Praxis statt Planspiel.

Mehrere Jahre habe ich eine Jugendherberge geleitet: rund 20.000 Übernachtungen im Jahr, bis zu 160 Gäste im Haus, Mitarbeitende, Budget, Organisation und Qualitätsmanagement.

Und natürlich all das, was morgens noch in keinem Tagesplan stand.

Später kamen Geschäftsführung, Personalwesen und Interim-Management hinzu.

Als Führungskraft saß ich selbst auf dem Stuhl, auf dem Entscheidungen getroffen werden mussten – mit allem, was dazugehört.

Im Personalwesen habe ich erlebt, was Entscheidungen im Arbeitsalltag auslösen können. Bei einzelnen Menschen, in Teams und manchmal in der ganzen Organisation.

Und Interim-Management heißt bekanntlich: ankommen, verstehen, Zusammenhänge erfassen – und möglichst zügig handlungsfähig werden.

Dabei gab es immer wieder diese Gespräche, die offiziell gar kein Coaching waren.

Ein „Hast du mal fünf Minuten?“

Eine schwierige Führungssituation.

Ärger, der schon länger mit zur Arbeit kam.

Oder die Frage: „Wie würdest du damit umgehen?“

Aus fünf Minuten wurde oft mehr.

Heute haben solche Gespräche einen professionellen Rahmen. Meine praktische Erfahrung verbinde ich mit Coaching, Mediation und unterschiedlichen methodischen Ansätzen.

Diese Mischung ist meine größte Stärke: Ich kenne Organisationen von innen – und kann sie heute mit dem Blick von außen betrachten.

Menschen gehören in keine Schubladen.

Schubladen sind praktisch. Für Socken. Für Kekse. Für Menschen eher weniger.

Menschen sind widersprüchlich. Sie können mutig sein und zweifeln. Klar entscheiden und sich trotzdem verrennen. Großartige Führungskräfte sein und an einem Dienstagvormittag keine Ahnung haben, wie sie dieses eine Gespräch führen sollen.

Das macht sie weder schlechter noch weniger kompetent.

Es macht sie menschlich.

In meiner Arbeit interessiert mich deshalb der Mensch hinter der Rolle.

Was treibt ihn an? Was braucht er? Was sieht er vielleicht gerade noch nicht? Welche Verantwortung kann und möchte er übernehmen? Und was verändert sich, wenn er die Situation einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet?

Ich gebe darauf keine fertigen Antworten.

Aber ich stelle ziemlich gerne Fragen.

Manchmal auch die, um die man selbst schon eine Weile einen kleinen Bogen gemacht hat.

Und sonst?

Ich mag Menschen. Tiere übrigens auch. Meistens jedenfalls.

Neugier gehört für mich zum Leben: Neues lernen, Erfahrungen sammeln, andere Blickwinkel kennenlernen.

Reisen gehört dazu. Vielleicht auch deshalb, weil unterwegs etwas Ähnliches passiert wie bei einer guten Frage: Die Perspektive verändert sich.

Andere Orte, andere Menschen, andere Gewohnheiten – und plötzlich erscheint manches, was zu Hause selbstverständlich war, in einem ganz anderen Licht.

Bewegung mag ich ebenfalls. Tanzen, einfach, weil es Spaß macht. Ganz ohne tiefere Coaching-Metapher.

Pläne finde ich durchaus hilfreich. Mein Leben hat mir allerdings mehr als einmal gezeigt, dass es trotzdem oft anders kommt.

Kurz und sachlich – kann ich übrigens auch.

  • Industriefachwirtin (IHK)
  • Mediatorin
  • NLP-Master
  • Coachin & Trainerin
  • Meta-Profil Professional
  • Seit vielen Jahren selbstständig im Interim-Management und in der Begleitung von Menschen, Teams und Organisationen.

Genug über mich. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Wenn Sie beim Lesen an Ihr Team, eine Führungssituation oder einen Konflikt gedacht haben, haben wir schon einen guten Ausgangspunkt.

Sie erzählen. Ich frage nach.

Und dann schauen wir, was daraus werden kann.