Weibliche Führungskraft sitzt mit ihrem Team am Tisch und spricht in die Runde – Erika Götz, Führungskräftecoaching

Führungs­kräfte­begleitung

Führungserfahrung trägt weit. Und manchmal eröffnet ein Blick von außen neue Perspektiven.

Montagmorgen.

Eine Mitarbeiterin möchte „nur kurz“ etwas besprechen.

Der Chef wartet auf eine Entscheidung.

Im Team schwelt ein Konflikt.

Für das neue Projekt fehlt die Zeit.

Und im Postfach liegen 47 ungelesene E-Mails.

Läuft.

Führung bedeutet manchmal, Orientierung zu geben, während man selbst noch überlegt, wo gerade vorne ist.

Das gilt für Menschen, die neu in einer Führungsrolle sind, genauso wie für diejenigen, die seit zwanzig Jahren führen.

Denn Erfahrung ist wertvoll. Sie verhindert jedoch nicht, dass neue Situationen entstehen.

Wenn alle etwas wollen.
Und zwar gleichzeitig.

Das Team möchte Klarheit. Die eigene Leitung Ergebnisse. Das neue Projekt Aufmerksamkeit. Und der Kalender hätte gerne noch ein Wörtchen mitzureden.

Kollegen, Kunden, Bewohner, Gäste oder andere Anspruchsgruppen haben ebenfalls ihre Vorstellungen.

Und irgendwo dazwischen: die Führungskraft.

Mitten im Geschehen – und mit dem Auftrag, den Überblick zu behalten.

Mit Verantwortung. Mit Entscheidungen. Und gelegentlich mit der Frage:

Wie mache ich es richtig?

Vielleicht sollte diese Frage anders lauten.

Denn Führung hat selten eine Musterlösung.

Viel interessanter ist: Was braucht diese Situation? Was braucht das Team? Was braucht die Organisation? Und welche Rolle möchte und kann ich dabei übernehmen?

Ein Blick von außen kann erstaunlich viel Platz schaffen.

Führungskräftecoaching bedeutet für mich weder Unterricht noch eine Sammlung schlauer Ratschläge.

Übrigens: Die zehn goldenen Regeln für gute Führung suche ich selbst noch. Sonst wären wir vermutlich nach einer Stunde fertig – und die Sache mit der Führung wäre geklärt.

Stattdessen sortieren wir gemeinsam.

Was beschäftigt Sie gerade? Wo drehen sich Gedanken im Kreis? Welche Entscheidung steht an? Wo braucht es Klarheit? Was gehört tatsächlich zu Ihrer Verantwortung – und was liegt vielleicht schon viel zu lange auf Ihrem Schreibtisch, obwohl es eigentlich auf einen anderen gehört?

Ich höre zu, frage nach, spiegele, was ich wahrnehme, und bringe eine Perspektive von außen ein.

Manchmal braucht es keine neue Antwort. Sondern eine andere Frage.

Wann kann Führungskräftebegleitung sinnvoll sein?

Vielleicht sind Sie gerade neu in einer Führungsrolle.

Vielleicht führen Sie schon lange – und stehen vor einer Situation, für die der bewährte Werkzeugkasten gerade erstaunlich wenig Passendes bereithält.

Das kommt vor. Auch bei gut sortierten Werkzeugkästen.

Es kann um eine Veränderung im Team gehen. Einen Konflikt. Eine schwierige Entscheidung. Eine neue Rolle. Widerstand gegen Veränderungen. Oder um das Gefühl, dass Führung gerade mehr Energie kostet, als sie sollte.

Und manchmal gibt es gar kein akutes Problem.

Vielleicht möchten Sie Ihre Führung reflektieren, sich weiterentwickeln oder einen Sparringspartner haben, mit dem Sie Gedanken sortieren können, bevor daraus Entscheidungen werden.

Manchmal ist der beste Zeitpunkt für Reflexion genau dann, wenn noch alles läuft.

Wie läuft die Begleitung ab?

Am Anfang steht auch hier das Gespräch.

Sie erzählen. Ich frage nach.

Gemeinsam klären wir, worum es wirklich geht und was Sie erreichen möchten.

Manchmal reicht ein einzelnes Sparring, um Gedanken zu sortieren oder eine Entscheidung vorzubereiten. Manchmal ist eine Begleitung über mehrere Termine sinnvoll. Und manchmal taucht unterwegs ein Thema auf, das vorher noch gar nicht auf dem Tisch lag.

Das Tempo und den Umfang bestimmen Ihr Anliegen und Ihr Alltag.

So viel wie nötig. So wenig wie möglich.

Die besten Gedanken nützen wenig, wenn sie am Montagmorgen keinen Platz im Kalender finden.

Wollen wir einmal gemeinsam sortieren?

Sie brauchen weder eine fertige Fragestellung noch eine Lösung mitzubringen.

Dafür ist das Gespräch schließlich da.

Erfahrung bringt einen weit. Ein neuer Blick kann den nächsten Schritt zeigen.